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Ist Toner giftig?

Die Frage bekommen wir immer wieder gestellt.

Messungen von Tonerstaubemmissionen aus Laserdruckern und Kopierern durch das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz ergaben, dass die Konzentrationswerte selbst unter ungünstigen Bedingungen deutlich unterhalb des Allgemeinen Staubgrenzwertes (A-Fraktion) von drei Milligramm pro Quadratmetern liegen. Dennoch sollte man beim Umgang mit Toner nicht zu sorglos sein, da die feinen Partikel, aus denen der Toner besteht, so klein sind, dass sie zum Teil ungehindert die Filter und Schutzfunktion der Lunge passieren können und so in den Körper gelangen.

Sollte doch mal Toner verschüttet werden, sollten Sie diesen NICHT mit einem handelsüblichen Staubsauger aufsaugen. Dieser hält die feinen Partikel nicht zurück, sondern verteilt sie durch das Gebläse gleichmäßig stark in der Umgebungsluft. Feuchten Sie den Toner aus einer Sprühflasche mit Wasser an, damit er klumpt und nehmen Sie ihn mit mit weichem Tuch oder Papier auf. Das Papier können Sie im Hausmüll entsorgen. In jedem Fall sollten sie KALTES Wasser verwenden, da Toner schon bei 30 Grad beginnt zu reagieren und anfängt zu kleben. Anschließend mit Wasser und Seife die Hände waschen...

 

Zum Thema "IST TONER GIFTIG?" haben wir Ihnen hier einige Ausführungen gesammelt:
„Aufgrund der vorliegenden Befunde zur gesundheitlichen Beeinträchtigung von Exponierten kann nicht ausgeschlossen werden, dass es durch die Exposition gegenüber Emissionen aus Büromaschinen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen kann. Ein klarer Zusammenhang kann allerdings nicht hergestellt werden, da die Datenlage hierfür nicht ausreicht. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den dokumentierten Fällen sind nicht schwerwiegend. Eine orientierende Schätzung der Prävalenz, die stark von den gemachten Annahmen abhängt und mit hoher Unsicherheit behaftet ist, ergibt 1,1 Verdachtsfälle auf 10.000 Exponierte.„ Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):  Gesundheitliche Bewertung Nr. 014/2008 des BfR vom 31. März 2008, Seite 2.

Weiteres Material finden Sie hier: http://www.bfr.bund.de/cd/3862?index=84&index_id=6326.